Köln bleib(t) sozial - #zusammen Flagge zeigen!

Am Mittwoch folgten wir dem Aufruf der „Liga Wohlfahrt Köln“ zum Demonstrationszug, um auf die aktuellen existenzgefährdenden Herausforderungen aufmerksam zu machen.

Demokratie ist in unserem Alltag jederzeit spürbar und stellt für uns eine aufmerksame, rücksichtsvolle und achtsame Art der Auseinandersetzung mit einander und der Umwelt dar!

Wir begleiten die Kinder im Prozess der Demokratiebildung, indem wir sie z.B. dazu anregen ihre Meinung mitzuteilen, konstruktive Streitkultur zu erlernen, tolerant und aufgeschlossen gegenüber den Einstellungen oder Persönlichkeiten anderer zu sein, eigene Bedürfnisse und Grenzen deutlich zu machen oder achtsam mit ihrer Umwelt.

Durch die frühe und selbstverständliche Auseinandersetzung mit dem Thema der Demokratiebildung wachsen die Kinder in dem Bewusstsein auf, Teil einer dynamischen Gemeinschaft zu sein. Sie erfahren Demokratie als eine Gemeinschaftsaufgabe in welcher ihre individuelle Identität und die Achtung ihrer Persönlichkeit als wertvolles Gut anerkannt werden

Am Dienstag fand zum Zeichen des Protests gegen die mangelhafte Finanzierung der Kitas in NRW durch die Landesregierung der erste Aktionstag mit einer gemeinnützigen Aktion im Veedel statt. Die Willikinder befreiten die Ehrenfelder Straßen von Müll und machten durch ihre Öffentlichkeitspräsenz auf die Wichtigkeit von nachhaltiger und professioneller Betreuung durch geschultes Fachpersonal aufmerksam. Weitere Kinder unterstützten bei der kreativen Gestaltung von Protestschildern.

Am Mittwoch nahmen wir, gemeinsam mit schätzungsweise 8.000 weiteren engagierten Menschen, an der Demonstration teil, zu welcher die ‚Liga Wohlfahrt Köln‘ aufgerufen hatte. Auslöser der Protestbewegung 'Köln bleib(t) sozial' waren die Folgen der enormen Kostensteigerungen von durchschnittlich 10%, welche durch die Ergebnisse der Tarifverhandlungen erzielt wurden und zahlreiche Einrichtungen in freier Trägerschaft vor große Herausforderungen stellen. Sollten die Kostensteigerungen nicht durch öffentliche Gelder aufgefangen werden, droht zahlreichen Einrichtungen in freier Trägerschaft die Schließung.